Katzenelend verhindern - landesweite Kastrationsaktion im Januar

Foto: TSB

Der Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes startet auch in diesem Jahr vom 15. bis 27. Januar ein Projekt zu einem Thema, das Tierschützern seit Jahren unter den Nägeln brennt: Das Elend unkastrierter Katzen, die sich in Privathaltung, aber auch als frei lebende Tiere ungehemmt vermehren.

"Durch diese Aktion wird verhindert, dass mehrere tausend Jung-Katzen geboren werden", betont Landesvorsitzender Andreas Lindig, "Kastration ist der einzige Weg, den Katzen zu helfen“. Der  Vorsitzende fordert, dass sich auch die Kommunen beteiligen und mit Zuschüssen diese Idee unterstützen. Denn die Gemeinden und Kreise seien verpflichtet, sich herrenloser und Fund-Tieren anzunehmen: „Wild lebende Katzen können in Städten und Gemeinden zum Problem werden, das viel Geld kosten kann, wenn in Einzelfällen die Katzenpopulation ausufert“. Noch immer leugneten viele Gemeinden das Problem herrenloser Katzen und bezweifelten generell, dass es Fundkatzen gebe und „stehlen sich so aus der Verantwortung, auch der finanziellen."

Außerdem haben noch immer zu wenige Kommunen Katzenschutzverordnungen in Kraft gesetzt: "Solche Verordnungen würden die Möglichkeit bieten. Besitzern von Katzen, die Freigänger, aber nicht kastriert sind, Bußgelder aufzuerlegen".

Der Deutsche Tierschutzbund hat, um auf das Elend von Straßenkatzen aufmerksam zu machen, hier alle Infos dazu gebündelt:

 www.jetzt-katzen-helfen.de 

DEUTSCHER TIERSCHUTZBUND
LANDESVERBAND RHEINLAND-PFALZ E.V.

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