Freude über Tierschutzpreis

09.02.2020

Foto: Umweltministerium RLP

Das Umweltministerium hat auch in diesem Jahr engagierten Tierschützern für ihren Einsatz den Tierschutzpreis des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Der Preis würdigt die hervorragende Arbeit und soll auch ein Anreiz sein, sich ehrenamtlich im Tierschutz zu engagieren.

Umweltministerin Ulrike Höfken ehrt 2020 drei Vereine in der Kategorie „besonderer ehrenamtlicher Einsatz für den Tierschutz“, für ihr Engagement 2019 wurden ausgezeichnet:

 

  • Tierschutzverein Pfote drauf! – Tierhilfe  (Pellingen)
  • HuKo – Hundekompetenzzentrum im Tierschutzverein Kaiserslautern
  • Tierart (Maßweiler)

Wenn ein Haustier krank ist und die Besitzer kein Geld für die Behandlung haben, kann der Verein "Pfote drauf!-Tierhilfe" mit seiner mobilen Tierarztpraxis helfen. Im sogenannten Pfotenmobil nehmen Tierärzte ihre Patienten unter die Lupe. "Die häufigsten Tiere sind Hunde und Katzen", sagte Annette Saur, Vorsitzende des Vereins aus Pellingen (Kreis Trier-Saarburg). Es könnten aber alle akut kranken Haustiere vorbeigebracht werden. Einzige Bedingung für die Besitzer: "Die Menschen müssen uns mit einem amtlichen Papier nachweisen, dass sie bedürftig sind."  Saur selbst arbeitet ebenso wie ihre beiden Vorstandskolleginnen ehrenamtlich für den Verein. Dieser kümmert sich neben der rollenden Tierarztpraxis auch um die Vermittlung von Tieren, wenn die Besitzer beispielsweise in ein Pflegeheim müssen. U

Zu den Preisträgern gehört diesmal auch der Verein "Tierart", der im südwestpfälzischen Maßweiler eine Auffangstation für Wildtiere betreibt. Der Bestand reicht von Tigern über Waschbären und Füchse bis hin zu einer Schafherde. "Unser Ziel ist es immer, die Tiere, die zu uns kommen auch in die freie Natur entlassen zu können", sagte die Sprecherin der Station, Eva Lindenschmidt. Das sei aber nicht immer möglich, so dass einige Tiere voraussichtlich bis an ihr Lebensende in der Station bleiben müssten wie zwei Tiger.

Der Tierschutzpreis des Umweltministeriums geht außerdem an das Projekt "Hundekompetenz" (HuKo) des Tierschutzvereins Kaiserslautern. Mit einem Training soll das Verhalten laut Verein von schwer oder gar nicht vermittelbaren Hunden in Tierheimen verbessert werden. Ziel sei es, einerseits die Lebensqualität der Heimhunde zu steigern. Andererseits solle die Chance, sie doch an neue Herrchen oder Frauchen zu vermitteln, größer werden.


Kontakt

Deutscher Tierschutzbund
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Tel. 06 51 5 37 98 / Fax 06 51 5 61 02 61
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